Archive for Juni, 2009

Published by admin on 29 Jun 2009

Training in den Ferien

Das Training in den Ferien findet immer am Dienstag in der kleinen Sporthalle des Gym. Luisenstift (Str. der Jugend) statt.

Kinder/Schüler ab 9 Jahre – Dienstag 17.00- 18.00 Uhr
Jugend (Anfänger/Fortgeschrittene bis 1.Dan) – Dienstag 18.00-19.30 Uhr
Erwachsene (Anfänger u. Fortgeschrittene) – Dienstag 19.30-21.00 Uhr

Published by admin on 11 Jun 2009

Die Bilder vom letzten Ausflug in die Sächsische Schweiz

sind online. Hier geht’s direkt hin.

Published by Jens on 10 Jun 2009

Jugendherberge in Jonsdorf

Wie jedes Jahr veranstalten wir eine Wochenendfahrt in eine Jugendherberge. Diesmal war die Jugendherberge im schönen Örtchen Jonsdorf, mitten im Zittauer Gebirge, unser Ziel. Punkt 16 Uhr fuhr unser Bus von Radebeul in Richtung tschechischer Grenze. Nach 2 Stunden Fahrt dort angekommen hieß es erstmal Zimmer in beschlag nehmen und Betten beziehen. Die Kleinen nahmen das zwar nicht so genau, aber sie bekamen ja Hilfe von den Erwachsenen. Die Wetterprognose war nicht die beste für das Wochenende und so haben wir noch am Freitagabend ein Lagerfeuer entzündet an dem man sich wärmen konnte, am Samstag sollte es den ganzen Abend regnen.
Samstag in aller Frühe hat sich Jörg gefreut alle zu wecken. Mit heller Begeisterung störte er jeden in seinen Träumen. Nach dem Frühstück war dann Sport machen angesagt. Da man sogar noch ein wenig die Sonne sehen konnte haben wir auf dem Fußballplatz um die Ecke unser Karatetraining abgehalten. Für einige war es die letzte Vorbereitung zur Gürtelprüfung, die danach stattfand. Die Gürtelprüfung wurde ein wenig durch Nieselregen und einen Multicar gestört, der vermutlich versucht hat uns den Platz streitig zu machen. Die Prüflinge ließen sich aber größtenteils nicht dadurch beeinflussen.
Nach dem Mittagessen war dann ein Geländespiel geplant. Das Wetter beruhigte sich und wir konnten starten. In kleinen Gruppen erkundeten wir das Zittauer Gebirge, die kleine Sächsische Schweiz. An verschiedenen Stationen mussten die Gruppen auch noch ihr Wissen und können zeigen. Es mussten Blätter bestimmt, Märchen erraten und Liegestütze gemacht werden, auch wurde geschätzt wie hoch ein Berg ist und welche Gruppe am weitesten springen kann. Leider wurde die Auswertung, welche Gruppe denn nun die meisten Punkte erreicht hatte, ganz vergessen.
Im einsetzenden Nieselregen sind wir noch in das Schmetterlingshaus von Jonsdorf gewandert. Hier konnten im Tropenhaus die vielfältigsten und größten Schmetterlinge bewundert werden. Sogar Spinnen und Zierfische konnte man sich in den anderen Räumen ganz genau ansehen.
Der Nachtspaziergang, auf den viele schon gewartet hatten drohte ins Wasser zu fallen, aber wir hatten Glück Eine Stunde vor dem Start waren alle Wolken verschwunden und man konnte sogar den Mond sehen. Der hat aber im dunklen Wald nicht viel genützt hier lauerten Wachen, an denen man sich vorbei schleichen musste und Monster, denen man die Schlüssel leise entwenden sollte. Das gruseligste war aber das alleine Gehen. Hier lauerten ausschlagende Farne und wilde Gesellen. Zum Schluss wurde noch ein Gummibärchenversteck geplündert. Danach war dann sehr schnell Ruhe in den einzelnen Zimmern der Jugendherberge und viele träumten noch von Monstern, Schmetterlingen oder einer Gürtelprüfung.
Am Sonntag war dann endlich der Planschtag gekommen. Mit einer Eisenbahn sind wir in das nahe gelegene Hallenbad gefahren, es war noch zu kalt zum draußen schwimmen. Vor Ort mussten wir noch Warten und erkundeten eine dort ausgestellte Lokomotive. Dann war es soweit. Die Schwimmmeisterin erklärte uns wie der Eingangschip funktioniert und es ging los. Hier konnte man rutschen, Schwimmen, planschen, im Whirlpool entspannen, den Trainer mit Wasser voll Spritzen oder sich in der Dampfsauna abkochen.
Es wartete noch ein Mittagessen auf uns und schon ging es wieder in die Heimat.
Vielen Dank noch einmal an die vielen Helfer und Eltern für die Unterstützung. Dass es so viel Spaß gemacht hat ist euer Verdienst.

Published by Jens on 10 Jun 2009

Teilnahme bei den Czech Open am 30.05.

Die Czech Open in Usti nad Labem ist jedes Jahr für uns eine besondere Herausforderung. Zum Einen sind das hier internationale Meisterschaften, was das Niveau der Meisterschaften hoch ansetzt und zum Anderen sind es die Meisterschaften mit der schlimmsten Fehlkalkulation in Sachen Zeitplan, die wir kennen.
Auch dieses Jahr wurden wir in Beidem nicht enttäuscht. Es waren um die 350 Starter aus mehreren Ländern am Start. So zum Beispiel Israel und Österreich mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, aber auch Polen, Ungarn, wir aus Deutschland und natürlich Tschechen. Wenn wir nicht schon gewusst hätten, dass es spät wird, wir hätten es nicht geglaubt. Erst gegen um 1 Uhr nachts haben wir die Halle wieder verlassen. Hie mussten alle, die Kämpfer, Kampfrichter und Trainer, ihr Durchhaltevermögen zeigen.
Wir sind mit Nico und Claudia für das SeiWaKai Team aus Meißen gestartet. Nico hatte leider einen schlechten Start. Die erste Begegnung hat er durch Unkonzentriertheit verloren. Die Bewegungen waren nicht exakt genug und die Kampfrichter konnten keine Punkte für Nico geben. Das war eine Enttäuschung für Nico, aber es war auch sein erster internationaler Wettkampf im Ausland. In der Trostrunde wer er dann wie ausgewechselt. Er war beweglicher, genauer mit seinen Techniken und hat viel mehr Übersicht gezeigt. Damit konnte er sich noch den 3. Platz in seiner Altersklasse sichern.
Claudia war in der Leistungsklasse für die Allkategorie und die Gewichtsklasse über 60kg gemeldet. In beiden Klassen erzielte sie den 2. Platz. In der Gewichtsklasse konnte sie sich souverän bis ins Finale durchkämpfen. Allerdings gelang hier ihrer Gegnerin kurz vor Ende der Kampfzeit der entscheidende Punkt zum 0:1, welchen Claudia nicht mehr ausgleichen konnte. In der Allkategorie waren Claudia Gabrich, Anne Wagner und Sarah Kudell aus Meißen mit aufgestellt. Alle Damen kämpften sich bis ins Halbfinale durch und trafen dann dort aufeinander. Claudia Streifling hatte hier den besseren Kampf und kam ins Finale. Hier traf sie auf Sarah und musste sich leider geschlagen geben.
Die 4 Damen haben auch noch im Team ihre gute Leistungsfähigkeit gezeigt. In der ersten Runde kämpften Sarah, Claudia S. und Anne. Sarah konnte ihre Begegnung für sich entscheiden, Claudia unterlag knapp. Nun lag es an Anne. Ihre Gegnerin war um einiges kleiner und sehr flink. Trotzdem behielt Anne die Übersicht und machte Punkt für Punkt, sodass am Ende der Sieg und der Einzug ins Finale sicher war. Im Finale kämpften nun Sarah, Claudia G. und Claudia S. Sarah konnte wiederum ihren Kampf gewinnen und Claudia G. machte als zweite Starterin mit 4:1 den Sieg und damit den ersten Platz perfekt.
Um 3 Uhr früh waren wir dann endlich wieder zu Hause und sind alle wie Tod in die Betten gefallen. Der Wettkamp war eine hohe Herausforderung an die Kämpfer. Jeder ist bis an seine Leistungsgrenzen gegangen. Es hat sich hier gezeigt, dass wir in der Lage sind auch auf internationaler Ebene gute Ergebnisse zu machen.